Einvernahme

Die Ladung zur Einvernahme

Einer schriftlichen Ladung zur Einvernahme muss zwar grundsätzlich Folge geleistet werden, es ist aber zu empfehlen, erst dann eine Aussage zu machen, wenn man Akteneinsicht genommen hat und genau weiß, was vorgeworfen wird und was die Ermittlungsbehörden genau wissen.

Was ist zu tun?

Sobald Sie wissen, dass ein Ermittlungsverfahren gegen Sie geführt wird sollten Sie mit mir Kontakt aufnehmen. Ich nehme dann für Sie Einsicht in den Ermittlungsakt und übermittle Ihnen eine Kopie davon. Danach besprechen wir den Akteninhalt und legen eine Strategie für das weitere Vorgehen fest. Erst dann machen Sie, gut vorbereitet, eine Aussage. Vergessen Sie nicht, was einmal in einem Protokoll steht, kann nicht mehr aus der Welt geschafft werden. Eine Aussage später zu “widerrufen” ist oft sinnlos, da Gerichte sehr oft der ersten Aussage mehr glauben schenken. Es ist also von größter Wichtigkeit, von Anfang an gut vorbereitet zu sein.

Sie haben das Recht, zu verlangen, dass bei Ihrer Einvernahme ein Rechtsanwalt anwesend ist. Dies ist durchaus sinnvoll, insbeondere auch um das Protokoll der Einvernahme am Ende kontrollieren zu können, aber auch um sicherzustellen, dass Sie alles aussagen können, das ihrer Verteidigung dient.

Kontakt

Wenn Sie einen Termin für ein Kontaktgespräch oder eine eingehende Beratung vereinbaren möchten, eine Frage zu einer allfälligen Vertretungsübernahme haben oder sonst mit mir in Kontakt treten möchten, rufen Sie mich an (01 / 533 58 53), schicken Sie mir eine E-Mail oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Kosten

Der erste Termin ist kostenlos (ausgenommen Besuche in der U-Haft). Bei diesem Termin klären wir ab, ob Sie die Hilfe eines Verteidigers benötigen, wie Ihre Situation aussieht und welche konkreten Schritte als nächstes erforderlich sind. In vielen Fällen kann eine Pauschale vereinbart werden. Wo dies nicht möglich ist rechne ich entweder nach Rechtsanwaltstarif oder Stundensatz (regelmäßig in aufwändigen Wirtschaftsstrafsachen) ab. Dies vereinbaren wir wenn der Akteninhalt bekannt ist und die ungefähr feststeht, wo der Schwerpunkt der Verteidigung liegt. Bei entsprechender Bonität ist auch eine Ratenzahlung (über einen Drittanbieter) denkbar.